Zweiwöchentliche Trendberichte
1.–14. Oktober 2026
Die vergangenen zwei Wochen waren geprägt von zwei miteinander verwobenen Strömungen: einer sicherheitspolitischen Eskalation an mehreren Fronten - Jemen, Russland-Ukraine, ein mutmaßlich iranisch gestützter Anschlagsplan gegen britische Militärbasen und russische Hybrid-Sabotage in Europa - sowie innenpolitischen Spannungen in westlichen Demokratien, sichtbar an den Unruhen und dem Sparhaushalt in Frankreich, dem Aufstieg der AfD und des rechten Populismus sowie der europäischen Industrie unter dem Druck chinesischer Konkurrenz und hoher Energiekosten. Ein weiterer roter Faden betrifft Israel und jüdisches Leben, von der Flydubai-Entführungsgeschichte über den diplomatischen Bruch zwischen Großbritannien und Israel bis zu Marginalisierungsdebatten in der Literaturszene und der deutschen Parteipolitik. Ein einzelnes, die ganze Ausgabe verbindendes Muster lässt sich darüber hinaus nicht erkennen; nach Berichterstattungsbreite stechen vor allem der Jemen-Konflikt und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine als bedeutendste Einzelthemen hervor.
26 Themen
17.–30. September 2026
Die vergangenen zwei Wochen waren geprägt von einer sich ausweitenden Konfrontation zwischen Russland und dem Westen: Der intensivierte Drohnen-/Luftkrieg gegen die Ukraine ging einher mit zunehmender russischer hybrider Sabotage gegen NATO und Europa, während innenpolitisch Druck auf die russische Opposition vor den Duma-Wahlen wuchs. Parallel dazu deutet ein Bündel von Krisenherden - Houthis/Rotes Meer, der US-Iran-Konflikt und Venezuela - auf ein breiteres Muster amerikanischer Konfrontation mit Iran-nahen und gegnerischen Akteuren in mehreren Regionen zugleich hin. Daneben standen die Risiken und der globale Regulierungswettbewerb rund um KI sowie die turbulente deutsche Innenpolitik (BSW, AfD) als bedeutende, aber weitgehend eigenständige Themen ohne übergreifenden Zusammenhang.
24 Themen
3.–16. September 2026
Die vergangenen zwei Wochen standen im Zeichen eines unter Druck geratenen Europas: russische hybride Kriegsführung und Drohnensabotage gegen Deutschland, der Aufstieg der AfD in Sachsen-Anhalt und die Krise der deutschen Autoindustrie angesichts chinesischer Konkurrenz zeichnen das Bild eines Kontinents, der gleichzeitig mit äußeren Bedrohungen und innenpolitischer Unruhe kämpft. Parallel dazu zeigen die Iran-USA-Spannungen am Golf und die von den USA vermittelten Russland-Ukraine-Friedensgespräche, dass die großen diplomatischen Bemühungen ohne klaren Durchbruch weiterlaufen. Darüber hinaus gibt es kein durchgängiges Muster, das alle Themen verbindet - die Ausgabe deckt ein breites Spektrum eigenständiger Entwicklungen ab, vom 25. Jahrestag von 9/11 bis zu wachsenden Sicherheitsbedenken rund um KI.
20 Themen
20.–2. September 2026
In den vergangenen zwei Wochen prägten zwei große Entwicklungslinien die Berichterstattung: wirtschaftlicher Druck und sicherheitspolitische Eskalation. Wirtschaftlich rücken der US-kanadische Handelskrieg, die Turbulenzen an den globalen Anleihemärkten sowie fiskalische Sorgen in Großbritannien die Frage der ökonomischen Stabilität in den Vordergrund, während sicherheitspolitisch die anhaltenden Angriffe auf Kiew, die Furcht vor einem Krieg mit dem Iran sowie zunehmende russische Spionage- und Sabotageaktivitäten gegen Deutschland und die NATO auf eine sich verschärfende hybride Konfrontation zwischen Russland und dem Westen hindeuten. Daneben zeigt sich mit dem Aufstieg der AfD und der Debatte um die "Brandmauer" in Deutschland sowie den internen Auseinandersetzungen der US-Demokraten ein wiederkehrendes Muster unter Druck geratener Demokratien, während der US-chinesische Wettlauf um KI einen parallelen technologisch-strategischen Machtkampf markiert.
12 Themen
Geografische Trendanalyse (Erste Version)
Eine Diagrammansicht der Berichterstattungsintensität nach Land im Zeitverlauf. Erste Version - eine Neugestaltung ist geplant.
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